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Kommune goes International

Potenzial von Hochschulkooperationen

Mehrwert für die Internationale Jugendarbeit

Am 21. Mai fand das dritte Arbeitsgruppentreffen der Servicestellen für Internationale Jugendarbeit auf Landesebene statt. Mitarbeitende aus Landesservicestellen und Verantwortliche für Internationale Jugendarbeit in den Landesministerien bzw. Landesjugendämtern sowie des Bundesjugendministeriums tauschten sich über die Möglichkeit von Hochschulkooperationen und wissenschaftlicher Nachwuchsförderung im Bereich Internationaler Jugendarbeit aus.

29.05.2019 / Andrea Bruns

Vertreter/-innen aus acht Bundesländern trafen sich auf Einladung von „GoEurope Europäisches Jugend Kompetenz Zentrum Sachsen-Anhalt“ in der Bildungsstätte des Bildungsnetzwerks Magdeburg. Die Arbeitsgruppe wird von IJAB im Rahmen der jugendpolitischen Initiative „Kommune goes International“ koordiniert, um langfristig Internationale Jugendarbeit auf lokaler Ebene zu stärken. Ziele der Arbeitsgruppe sind die Vernetzung und der kollegiale Austausch zu aktuellen Fragestellungen der Servicestellen auf Landesebene rund um das Thema Internationale Jugendarbeit.

Als Follow-up zum letzten Treffen der Landesservicestellen in München, bei dem der Fokus auf dem Thema Öffentlichkeitsarbeit lag, beschäftigten sich die Teilnehmenden zunächst mit Best Practice Beispielen von lokalen Öffentlichkeitskampagnen sowie geplanten Maßnahmen in diesem Bereich wie beispielsweise der bundesweiten Aktionswoche #internationalheart.

Andreas Rosellen von transfer e. V. stellte anschließend das Projekt „Kooperationen mit Hochschulen zu Internationaler Jugendarbeit“ vor, welches im Rahmen des von transfer e. V. koordinierten Netzwerks „Forschung und Praxis im Dialog (FPD)“ durchgeführt wird. Hauptziel des Projekts ist der Ausbau und die Vertiefung der Arbeitsfelder Internationale Jugendarbeit und Kinder- und Jugendreisen in Forschung und Lehre an deutschen Hochschulen sowie die Heranführung von Studierenden an diese Arbeitsfelder. Die Aktivitäten des Projekts umfassen neben Sondierungsgesprächen mit Professor/-innen und Lehrbeauftragten die Vermittlung von Lehraufträgen und Organisation von Exkursionen, die Präsenz an Praxismessen zur direkten Ansprache von Studierenden sowie die Begleitung von Abschlussarbeiten. Für Herbst 2019 ist in diesem Zusammenhang eine wissenschaftliche Fachveranstaltung geplant, die als eine Vernetzungsplattform für all jene gedacht ist, die sich in eigenen Forschungsvorhaben mit Internationaler Jugendarbeit auseinandersetzen. Insbesondere Nachwuchswissenschaftler/-innen sollen durch die Präsentation und Diskussion aktueller Forschungsstände motiviert werden, eigene Projektideen zu entwickeln und diskutieren.

Christian Schmidt-Rost von der KINDERVEREINIGUNG® Leipzig e. V. stellte im Anschluss das Konzept eines Seminars zu ausgewählten Fragen der Internationalen Jugendarbeit vor, welches im Wintersemester im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTKW) in Leipzig erstmalig angeboten werden soll.

Die Vorstellung der Ansätze von transfer e. V. und KINDERVEREINIGUNG® Leipzig e. V sowie der daran anschließende Austausch gaben den Landesvertreter/-innen interessante Einblicke und Anregungen im Hinblick auf die Möglichkeiten, durch Kooperationen mit Hochschulen oder die Gestaltung von Lehrangeboten Nachwuchskräfte für das Arbeitsfeld Internationaler Jugendarbeit zu qualifizieren. Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe findet im November 2019 statt.

Über das Netzwerk Kommune goes International

Das Netzwerk Kommune goes international (KGI) ist die Anlaufstelle für Kommunen, die gezielt Angebote Internationaler Jugendarbeit lokal aus- und aufbauen möchten. Erfahren sie mehr darüber!

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Ansprechpartnerinnen
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Referentin für Internationale jugendpolitische Zusammenarbeit
Tel.: 0228 9506-102
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Referentin für Internationale jugendpolitische Zusammenarbeit
Tel.: 0228 9506-105
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Tel.: 0228 9506-132