Junge Frauen im Gespräch während einer Fachveranstaltung Junge Frauen im Gespräch während einer Fachveranstaltung
IJAB journal

Fachkräfte für die Internationale Jugendarbeit qualifizieren

Neues IJAB journal erschienen

Internationale Jugendarbeit und jugendpolitische Zusammenarbeit sind angesichts der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen und Verwerfungen so wichtig, wie lange nicht mehr. Eine zentrale Rolle fällt hier den Fachkräften zu. Das IJAB journal widmet sich mit der aktuellen Ausgabe 1/ 2020 daher dem Schwerpunkt Fachkräftequalifizierung für die Internationale Jugendarbeit.

03.08.2020 / Susanne Klinzing

Unter anderem geht die neue Ausgabe darauf ein, was internationale Fachprogramme zur Qualifizierung beitragen können, welche Beratung Fachkräfte erhalten und wie das breitgefächerte Angebot der Europäischen Union aussieht. Eine offene Frage ist zudem, wieviel Begleitung Fachkräfte benötigen, wenn sie erste Schritte hin zu einem internationalen Austausch gehen. Das IJAB-Projekt „Learning by Doing“ nähert sich dieser Frage an.

Ob Fachkräfte erfolgreich die Chancen der Internationalisierung ihrer Arbeit nutzen können, hängt auch davon ab, ob ihre Organisationen am selben Strang ziehen. Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) befindet sich derzeit in einem Internationalisierungsprozess, den wir beispielhaft vorstellen.

Eine eigene Rubrik schaut auf die Entwicklungen der letzten Monate. Die vehemente Zunahme digitaler Formate feiern einige als Durchbruch der Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe, andere betrachten es als temporäre Ausnahme. IJAB ist der Frage nachgegangen, welche Tools für welche Aktivität geeignet sind, mit welchen Erleichterungen und Einschränkungen die Internationale Jugendarbeit zu rechnen hat, und wie zukünftig das Arbeitsfeld mit digitalen Formaten bereichert werden kann.

IJAB sieht sich als Fachstelle in einer besonderen Verantwortung für das Arbeitsfeld Internationale Jugendarbeit und hat die Träger daher gefragt: Was wird in der Krise gebraucht? Je nachdem, wie die Träger aufgestellt sind, fällt die Antwort unterschiedlich aus. Der Ruf nach flexibleren Förderstrukturen, die sich der neuen Realität anpassen, ist jedoch unüberhörbar. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern stehen wir seitdem im Dialog mit der Politik und dem Bundesjugendministerium. Darüber berichten wir in dem Beitrag „Internationale Jugendarbeit trotz(t) Corona“.

Abschließend sagen wir Danke und zwar unseren langjährigen Mitarbeiter(inn)en Dr. Dirk Hänisch und Ilona Jauch, die nach 27 bzw. nach 30 Jahren in den Ruhestand gegangen sind und mit denen ein Stück IJAB-Geschichte verbunden ist.

Das IJAB journal 1/2020 steht im Bestellservice zum Download und zur Bestellung der Print-Ausgabe zur Verfügung. Sollten Sie an einem Abonnement des IJAB journals interessiert sein, senden Sie bitte eine E-Mail mit vollständiger Adressenangabe und mit Nennung Ihrer Organisation/Ihrer Einrichtung an: ijabjournal(at)ijab.de. Das Heft erscheint halbjährlich. Das Abonnement ist kostenfrei.

Zur aktuellen Ausgabe
Fachkräftequalifizierung für die Internationale Jugendarbeit
IJAB journal 1/2020
Über das IJAB journal

Das Fachmagazin informiert über wichtige Ergebnisse und Entwicklungen in der Internationalen Jugendarbeit und jugendpolitischen Zusammenarbeit. Beiträge aus Praxis, Politik und Wissenschaft beleuchten dabei jeweils ein aktuelles Schwerpunktthema.

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Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit Schwerpunkt Online-Redaktion
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Wissenschaftliche Referentin
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