i-EVAL

Evaluieren leichtgemacht: Relaunch der Online-Plattform i-EVAL

Für Internationale Jugendarbeit, Freizeiten, Konfirmandenarbeit

Was haben die Jugendlichen aus unserer Jugendbegegnung mitgenommen? Wie sah das im Partnerland aus? Haben wir unsere Ziele erreicht? Was können wir besser machen? Eine internationale Aktivität systematisch zu evaluieren ist für Träger der Jugendarbeit sehr hilfreich. Mit dem Relaunch von i-EVAL – dem Online-Evaluierungsinstrument für Angebote der non-formalen Bildung – geht das nun kinderleicht. Einfache Bedienung, ansprechendes Layout und neue Funktionen ermöglichen die unkomplizierte Selbst-Evaluation von Jugendbegegnungen, Kinder- und Jugendfreizeiten, Fachkräfteveranstaltungen und – ganz neu – Konfirmandenarbeit. Der neue Prototyp mitsamt seinen Adaptionen wurde am 2. Juni 2021 im Rahmen einer IJAB-Fachveranstaltung vor über 75 haupt- und ehrenamtlich Aktiven in der Kinder- und Jugendhilfe offiziell vorgestellt.

08.06.2021 / Stephanie Bindzus

i-EVAL ist maßgeschneidert auf die Anforderungen der nationalen und internationalen Jugendarbeit und wissenschaftlich fundiert. Möglich wurde das Projekt „Neuprogrammierung und Relaunch der Online-Plattform i-EVAL“ durch die enge Zusammenarbeit von neun Kooperationspartnern: Unter Federführung von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland wirkten das Deutsch-Französische Jugendwerk, das Deutsch-Polnische Jugendwerk, das Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch, das Deutsch-Griechische Jugendwerk, transfer e.V. / Forschung und Praxis im Dialog – Internationale Jugendarbeit, die Initiative „Austausch macht Schule“, der Forschungsverbund Freizeitenevaluation – namentlich Judith Dubiski und Prof. Wolfgang Ilg – sowie der europäische Hochschulverbund zum Forschungsprojekt „i-konf. Feedbackgestützte Qualitätsentwicklung von Konfirmandenarbeit“ mit. Ein beispielloses Gemeinschaftswerk aus Wissenschaft und Praxis, zum Nutzen vieler Akteure und Bereiche der Jugendarbeit. Die finanzielle Förderung erfolgte u.a. durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten würdigte dann auch Rolf Witte, Vorsitzender von IJAB, zu Beginn der Präsentation der neuen Online-Plattformen. Diese war ausschlaggebend dafür, dass aus den anfänglichen Diskussionen um eine eigene Evaluationsmethode bereits in den 1990er Jahren, mit i-EVAL ein eigenes Evaluationsinstrument eingeführt werden konnte, das stetig weiterentwickelt und an die aktuellen Gegebenheiten angepasst wurde. Wesentlicher Ansporn und Motivation für die Kooperationspartner ist es, die Qualität des internationalen Jugendaustausches durch eine systematische Evaluierung weiter zu steigern Zugleich sollen die Relevanz und Wirkung internationaler Aktivitäten besser belegt und nach außen getragen werden. Das bestätigten in einem anschließenden Interview Elizabeth Berger, stellvertretend für das Gründungsmitglied DFJW und Christine Mähler, Leiterin von ConAct als neuer Kooperationspartner unter dem Dach von i-EVAL.

Judith Dubiski und Wolfgang Ilg vom Forschungsverbund Freizeitenevaluation gaben anschließend Einblick in die Neuheiten rund um i-EVAL.

Drei Tools – drei Plattformen. Mehr Mehrwert geht nicht!

Mit dem aktuellen Relaunch von i-EVAL als Prototyp stehen ab sofort drei Plattformen mit einem frischen, modernen Layout und neue, nutzer*innenfreundliche Funktionen zur Verfügung:

  1. i-EVAL Jugendbegegnungen (bi-, tri- und multilateral) und Fachkräfteveranstaltungen: https://i-eval.eu/
  2. i-EVAL Kinder- und Jugendfreizeiten: https://i-eval-freizeiten.de/
  3. i-konf Feedback zur Konfirmandenarbeit: https://i-konf.eu/

In Bezug auf die Plattform i-EVAL Jugendbegegnungen gibt es darüber hinaus zwei weitere Neuheiten:

Um i-EVAL in der Trägerlandschaft bekannter zu machen sollen kurze Erklärvideos entstehen. Am Beispiel von i-EVAL Freizeiten wurde dem Fachpublikum eine Idee davon vermittelt. Wer zu Neuentwicklungen rund um i-EVAL auf dem Laufenden gehalten will, kann sich für den kostenlosen Newsletter unter https://freizeitenevaluation.de/service/newsletter/ anmelden.

Die brandneuen Plattformen wurden in einem anschließenden Workshop in Regie von transfer e.V. von fast 50 Teilnehmenden dann auch direkt in der Praxis erprobt. Ein Bericht der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi in Trogen/ Schweiz zeigte dabei sehr plastisch, wie i-EVAL mit dem eigenen Qualitätsmanagementsystem verzahnt und gelebt werden kann.

IJAB dankt allen Mitwirkenden an der Fachveranstaltung und hofft auf rege Anwendung der neuen Tools.

Ansprechpersonen

IJAB: Kerstin Giebel (E-Mail), www.ijab.de

DFJW: Berger Elisabeth und Sandrine Debrosse-Lucht, www.dfjw.org

DPJW: Maria Albers, www.pnwm.org

ConAct: Falko Kliewe, www.conact-org.de

DGJW: NN, agorayouth.com

Austausch macht Schule: Bernd Böttcher, www.austausch-macht-schule.org

transfer e.V.: Johannes Eick (E-Mail), www.transfer-ev.de

Freizeitenevaluation: Prof. Wolfgang Ilg (E-Mail), Judith Dubiski (E-Mail) und Heike Roth (E-Mail) (Kinderfreizeiten)

Hochschulverbund zum Forschungsprojekt i-konf: Prof. Henrik Semojoki (E-Mail) und Manuela Hees (E-Mail)

Eine Frau tippt etwas in ein Smartphone.
i-EVAL

i-EVAL ist eine Online-Plattform zur Evaluation Internationaler Jugendbegegnungen. Sie ermöglicht die Selbst-Evaluation einer Jugendbegegnung durch den Einsatz von Fragebögen, die sich an Teilnehmende und Mitarbeitende richten.

Ansprechpartnerin
Portrait Kerstin Giebel
Kerstin Giebel
Koordinatorin
Qualifizierung und Weiterentwicklung der Internationalen Jugendarbeit
Tel.: 0228 9506-223