Die zunehmenden nationalistischen und antidemokratischen Tendenzen weltweit und auch hier in Deutschland betreffen bereits jetzt zivilgesellschaftliche Organisationen, beispielsweise durch gekürzte Finanzmittel, Anfeindungen im Netz oder die Infragestellung der Gemeinnützigkeit. Auch Träger der Jugendarbeit müssen sich damit beschäftigen, wie sie sich vor möglichen Bedrohungen schützen können.
Die IJAB-Mitgliederversammlung hat daher die Änderung der Vereinssatzung diskutiert. Mit der Verabschiedung des neuen Leitbildes im Dezember 2023 hat IJAB klar die Werte benannt, die das Fundament der Fachstelle bilden. Diese Werte sollen in der Satzung verankert werden. Auch die im Profilbildungsprozess neu beschriebenen Aufgaben sollen darin Eingang finden. In welcher Form dies konkret geschehen wird bleibt noch auszuarbeiten und juristisch zu prüfen. Bis Dezember soll ein Entwurf vorliegen.
Auch inhaltlich beschäftigt sich IJAB weiter mit der Stärkung der Demokratie. Vorgestellt wurde der Stand der 2024 gemeinsam mit den Mitgliedern ausgewählten und bearbeiteten Themenstränge. Unter anderem ist eine Demokratietagung in Kooperation mit dem Europarat im Dezember dieses Jahres in Planung.
Mit #internationalheart für Demokratie
Im September sind die Mitglieder aufgerufen, sich selber aktiv an Abgeordnete des Deutschen Bundestags zu wenden und unter dem Motto „Demokratie stärken – weltoffen leben“ für die internationale Jugendarbeit zu werben. Materialien und Aktionsinfos stehen bereits auf www.internationalheart.de zur Verfügung und können kostenfrei bestellt werden. Kompakte Infos online gibt es zudem am 9. Juli um 11.00 Uhr – bitte melden Sie sich auf www.internationalherat.de an.

