Themenschwerpunkt Coronavirus

Die Unsicherheit im Umgang mit Covid-19 macht auch vor der Internationalen Jugendarbeit nicht Halt. IJAB arbeitet mit Hochdruck an tragfähigen Formaten, Methoden und Instrumenten, die unter den veränderten Voraussetzungen - und darüber hinaus - in der Internationalen Jugendarbeit eingesetzt werden können. Kurzfristig und aktuell erhalten Sie auf diesen Themenseiten Anregungen, Tipps sowie einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen, die das Arbeitsfeld betreffen.    

Die Inhalte in Kürze:

IJAB stellt in Artikeln und Kurzmeldungen, in seinem Newsletter und in den sozialen Medien relevante Informationen für die Internationale Jugendarbeit rund um das Thema Corona-Pandemie zusammen. Dazu gehören Unterstützungsleistungen der öffentlichen Hand und der Fördergeber, wichtige Rettungsschirme, Verordnungen der Bundesländer, Informationen zur Situation in den Partnerländern und Hinweise zur Nutzung digitaler Tools für den virtuellen Austausch.

Darüber hinaus führt IJAB regelmäßig Interviews mit Partnern im In- und Ausland durch – diese werden zum einen als Artikel auf der Webseite veröffentlicht oder wie die neuen Video-Livestream-Serie „At Home Around The World“ über Facebook gesendet (später über Youtube abrufbar). Damit will IJAB mehr über die Situation von Partnern und jungen Menschen in anderen Ländern erfahren, insbesondere auch zur Situation der Zivilgesellschaft.

Aktuelle Beiträge zur Corona-Krise

Hier gelangen Sie zu den aktuellen Beiträgen zur Corona-Krise und ihren Auswirkungen auf die Internationale Jugendarbeit.

Allgemeine Informationen zum Umgang mit Covid-19

Eine allgemeingültige Aussage, wie mit internationalen Formaten umzugehen ist, kann nicht getroffen werden, es handelt sich zur Zeit weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. An erster Stelle stehen immer die Gesundheit der Teilnehmenden und eine Verzögerung der Ausbreitung von Covid-19.

Weltweit nimmt die Anzahl der Fälle weiterhin zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle war in Deutschland seit etwa Mitte März bis Anfang Juli rückläufig, seitdem nimmt die Fallzahl stetig zu. Einige Kreise übermitteln derzeit nur sehr wenige bzw. keine Fälle an das RKI. Es kommt aber zunehmend wieder zu einzelnen Ausbruchsgeschehen, die erhebliche Ausmaße erreichen können. Nach wie vor sind Impfstoffe und antiviral wirksame Therapeutika nicht verfügbar. Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland daher derzeit weiterhin insgesamt als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. (Risikoberwertung des Robert-Koch-Instituts vom 29.7.2020)

Das Auswärtige Amt warnt weiterhin vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland, außer

Dies gilt vorerst bis einschließlich 31. August 2020.

Eine vorzeitige Aufhebung der Reisewarnung wird im länderspezifischen Einzelfall gesondert bekannt gegeben.

(* Überschreitet ein Land die Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen, können Reisewarnungen wieder ausgesprochen werden. Dies gilt aktuell für Luxemburg. Bitte beachten Sie auch die Reise- und Sicherheitshinweise für einige Gebiete in Belgien, Spanien und der Türkei.)

Das bedeutet nicht, dass jede Reise in genannten Länder ohne Einschränkungen möglich ist. Einzelne Länder können weiterhin Einreisen beschränken oder eine Quarantäne bei Einreise vorsehen. Auch darüber hinaus sollten Reisende besondere Vorsicht walten lassen und sich  vorab über die Reise- und Sicherheitshinweise über die Situation in ihrem Reiseland zu informieren. Die Entscheidung über das Ob und Wie einer Reise entscheiden Reisende nach wie vor selbst.

Eine vorzeitige Aufhebung ist bei positiver Pandemieentwicklung, einem stabilen Gesundheitssystem, stimmigen Sicherheitsmaßnahmen für den Tourismus und verlässlichen Hin- und auch Rückreisemöglichkeiten möglich und wird im Einzelfall gesondert bekannt gegeben.

Überschreitet ein Land die Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten 7 Tagen, kann eine Reisewarnung auch wieder ausgesprochen werden. (Auswärtiges Amt, 5.8.2020)

Weitere Informationen zur allgemeinen Situation: