Seit Beginn der großflächigen Invasion Russlands steht die Ukraine vor tiefgreifenden sozialen, wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen, die das tägliche Leben insbesondere junger Menschen stark beeinträchtigen. Der Krieg hat das Engagement junger Menschen verändert, das Humankapital durch Vertreibung und Bildungsunterbrechungen geschwächt und einer Generation, die bereits heute für die Gegenwart und Zukunft der Ukraine von zentraler Bedeutung ist, eine immense Verantwortung auferlegt.
Vor diesem Hintergrund bringt diese Podiumsdiskussion junge Menschen aus der Ukraine, Vertreter der zivilgesellschaftlichen Jugendarbeit, politische Entscheidungsträger und internationale Partner zusammen, um zu untersuchen, wie die Kriegsbedingungen die Jugendarbeit, die Jugendpolitik und das Engagement junger Menschen verändern und welche internationale Unterstützung heute erforderlich ist. Junge Menschen tragen einen erheblichen Teil der Kriegslast und treiben gleichzeitig Freiwilligeninitiativen, den lokalen Wiederaufbau, den sozialen Zusammenhalt und die Bürgerbeteiligung voran.
Die Diskussion wird die aktuelle Situation der Jugend in der Ukraine, den Stand der Jugendpolitik und partizipativen Strukturen sowie die Rolle von Jugendzentren, Jugendorganisationen und Unternehmertum bei der Förderung von Resilienz, Führungsqualitäten und Wiederaufbau beleuchten. Außerdem wird untersucht, wie internationale Partnerschaften, Austauschprogramme und Zusammenarbeit eine nachhaltige Jugendarbeit, integrative Politik und die Rolle junger Menschen beim Wiederaufbau des sozialen und wirtschaftlichen Gefüges der Ukraine während und nach dem Krieg stärken können.
Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen des Cafe Kyiv der Konrad-Adenauer-Stiftung statt. Für die Veranstaltung sind keine Tickets mehr erhältlich.
Sprache: Englisch
Kontakt:
IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland