Die Aktionswochen #internationalheart haben viele starke Zeichen gesetzt. Seit dem digitalen Kick-off am 9. Juli 2025, bei dem sich rund 60 Träger über Beteiligungsmöglichkeiten informierten, ist viel passiert. Unter dem Motto „Demokratie stärken – weltoffen leben!“ rückte die Kampagne die politische und gesellschaftliche Bedeutung der Internationalen Jugendarbeit in den Fokus.
Gemeinsam sichtbar: Ein Spiegel Internationaler Jugendarbeit
Getragen von Trägern und Verbänden aus der Internationalen Jugendarbeit und koordiniert durch IJAB, zeigte die Kampagne eindrucksvoll, was Internationale Jugendarbeit bewirkt. Fachkräfte, junge Menschen, Organisationen und Engagierte aus ganz Deutschland beteiligten sich mit Aktionen, Veranstaltungen und Gesprächen – analog wie digital.
Die Social Wall unter www.internationalheart.de ist kontinuierlich gewachsen. In Beiträgen auf Instagram, Facebook, LinkedIn und anderen Kanälen wurde deutlich, wie vielfältig, politisch und persönlich internationale Begegnungen erlebt werden. Und sie zeigt: Internationale Jugendarbeit ist wirksam und nah an den Themen junger Menschen. Jeder Beitrag mit dem Hashtag #internationalheart trug zur bundesweiten Sichtbarkeit bei – und wird auch über die Aktionswochen hinaus weiterwirken.
Jugend im Mittelpunkt
Besonders eindrucksvoll: Die Beiträge junger Menschen. Ob bei Jugendkonferenzen, in Fotostorys oder bei Gesprächen mit politischen Vertreter*innen – ihre Stimmen, Anliegen und Perspektiven machten deutlich, wie aktiv und verantwortungsvoll junge Menschen Demokratie mitgestalten.
Politische Gespräche und prominente Unterstützung
Auch die Politik zeigte großes Interesse: Bereits im Vorfeld der Aktionswochen wurden alle Bundestagsabgeordneten der demokratischen Parteien über die Kampagne informiert – viele signalisierten Gesprächsbereitschaft und beteiligten sich im Verlauf aktiv an Gesprächen, Veranstaltungen und digitalen Formaten.
Zahlreiche Organisationen der Internationalen Jugendarbeit griffen diesen Impuls auf und ermöglichten jungen Menschen politische Begegnungen auf Augenhöhe.
Ob bei Gesprächsrunden mit MdBs, in Interviewformaten mit politischen Entscheidungsträger*innen oder im Rahmen von Projekttagen zur Demokratiebildung: Junge Menschen und Fachkräfte nutzten die Kampagnenwochen, um ihre Anliegen sichtbar zu machen und politische Diskussionen mitzugestalten.
Einige Einblicke:
- In selbst produzierten Video-Interviews führten junge Menschen u. a. Gespräche mit der NRW-Jugendministerin Josefine Paul über die Relevanz von Auslandserfahrungen – ein Beispiel für kreative Beteiligung.
- Der Bund der Deutschen Landjugend traf sich mit Staatssekretärin Mareike Wulf (BMFSFJ) zu einem Austausch über Ehrenamt, Jugendstrukturen und Demokratieerfahrungen junger Menschen.
- Viele MdBs, darunter Ina Latendorf (DIE LINKE), Christoph Schmid, Jakob Blankenburg, Dunja Kreiser (alle SPD), Mechthild Heil (CDU) und Lisa Paus (Grüne), gingen auf Träger der Internationalen Jugendarbeit zu oder veröffentlichten Statements zur gesellschaftlichen Bedeutung internationaler Begegnungen.
- An vielen Orten fanden Gespräche im Bundestag, Empfänge im Rahmen von Jugendprojekten oder digitale Austauschformate mit politischen Gästen statt – oft dokumentiert auf Social Media.
- Auch kommunalpolitisch gab es Engagement: Bei einer trinationalen Jugendbegegnung im polnischen Zamość diskutierten Jugendliche direkt mit dem Stadtpräsidenten über Themen wie Luftqualität, Bildung und Diskriminierung.
- Bei einem Projekttag zur Demokratiebildung reflektierten internationale Freiwillige in Leipzig, wie essenziell Freiheitsrechte, Beteiligung und Menschenrechte für sie sind.
Solche Begegnungen sind kein Selbstzweck – sie zeigen, wie junge Menschen Verantwortung übernehmen, Fragen stellen und ihre Perspektiven einbringen. Sie machen sichtbar, wie politische Bildung durch internationale Jugendarbeit lebendig wird.
Ein starker Abschluss – mit offenem Ausgang
Die vergangenen Wochen haben gezeigt, welches Potenzial in der Internationalen Jugendarbeit steckt – und wie viele Menschen bereit sind, sich einzubringen und ihre Arbeit sichtbar zu machen. Der große Dank gilt allen, die sich beteiligt haben: mit Aktionen, Gesprächen, Videos, Statements oder Veranstaltungen.
Auch wenn die offizielle Kampagne in 2025 nun vorbei ist, bleibt der Hashtag #internationalheart weiter lebendig. Die Social Wall bleibt offen für Beiträge – und auch in den kommenden Wochen können neue Aktionen, Rückblicke oder Erfahrungen geteilt werden.
Denn: Internationale Jugendarbeit wirkt – und sie wirkt politisch.


