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Jugendliche gestalten die digitale Lebenswelt der Zukunft

WebDays

Das Projekt „WebDays“ möchte junge Menschen motivieren, sich mit den Themen Digitalisierung, Verbraucherschutz, Medienbildung und Netzpolitik aktiv auseinanderzusetzen. Sie werden ermuntert, eigene Ideen und Meinungen zu formulieren und diese in den politischen Diskurs einzubringen.

Die politischen Herausforderungen der Digitalisierung können nur dann gemeistert werden, wenn die Diskurse darüber generationenübergreifend geführt werden. Junge Menschen spielen hierbei als Digital Natives eine zentrale Rolle. Bei den WebDays erleben sie, dass ihre Belange ernst genommen werden und sie als Bürger/-innen einer demokratischen Gesellschaft Veränderungen bewirken können. Das Projekt WebDays setzt hier an und besteht aus drei Kernelementen:

Zum einen einer jährlichen Jugendkonferenz, bei der sich eine Gruppe von 60 jungen Menschen zu Themen rund um den digitalen Verbraucherschutz austauscht und vernetzt, sowie direkt mit Expert/-innen und Politiker/-innen in einen Austausch tritt. In verschiedenen Workshops tauschen sie sich zu Themen wie Open Data, Big Data oder digitale Ethik aus und erarbeiten einen Forderungskatalog, der am Ende der Konferenz mit einem Podium diskutiert und an das Bundesjustizministerium übergeben wird. Um Teilnehmer/-innen für die Konferenz zu gewinnen, arbeitet das Projektteam über die gesamte Projektlaufzeit immer wieder mit verschiedenen Youtuber/-innen und Influencer/-innen zusammen, die die Konferenz in ihren Social-Media-Beiträgen platzieren.

Um die Ergebnisse nachhaltig zu sichern, werden die Konferenzen in einem zweiten Schritt durch sogenannte Massive Open Online Courses („offener On­line-Kurs für Viele“, kurz: MOOC) ergänzt. Der erste MOOC fand im Herbst 2018 statt, richtete sich an junge Menschen ab 14 Jahren und wurde auf der Plattform oncampus durchgeführt. Der WebDaysMOOCverfolgt das Ziel, möglichst viele junge Menschen an das Thema Datenschutz heranzuführen.

Diese Kurse bündeln nicht nur das Wissen der Konferenzen rund um das Thema „digitalisierter Verbraucherschutz“, sondern stellen dieses Wissen auch Jugendlichen zur Verfügung, die nicht selbst an den Konferenzen teilnehmen können.

Zudem fördern die WebDays in einem dritten Schritt die Ideen aus Peer-Projekten. Hierbei handelt es sich um kleine digitale Projektideen, die von Jugendlichen im Rahmen der Jugendkonferenz erarbeitet und im Anschluss weitergeführt wurden. Eine Auswahl von Peer-Projekten der Jugendlichen erhielten zur reellen Umsetzung eine Mikroförderung. Eines dieser Projekte ist das Projekt bujupa e.V..

Das Projekt im Netz
www.webdays.net

WebDays ist ein Projekt von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland und wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert. Partner des Projektes sind die Initiative Klicksafe, der Deutsche Bundesjugendring, Chaos macht Schule sowie das Projekt jugend hackt. Die Projektlaufzeit endet im April 2020.

Eine Gruppe von Menschen steht auf einer Treppe und schaut in die Kamera.
Aktuelle Beiträge zu den WebDays

IJAB berichtet über die jährlich stattfindenden WebDays und die Antworten der Politik auf die Forderungen, die dort von jungen Menschen erarbeitet werden.

Ansprechpartnerinnen
Portrait Kira Schmahl
Kira Schmahl-Rempel
Projektreferentin
WebDays und Young Consumers for Sustainable Development – Europäische Jugendagenda für nachhaltige Verbraucherpolitik
Tel.: 0228 9506-104
Katrin Schauer
Referentin Monitoring / DIJA.de / Youth Wiki
Tel.: 0228 9506-204
Gabriela Jäkel
Projektreferentin Monitoring/DIJA.de und Sachbearbeitung Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe
Tel.: 0228 9506-114