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Erinnerungsarbeit in digitalen Begegnungen

Kurz-Doku des DIY²-Labors erschienen

Am 08.07.2021 widmeten sich 20 Teilnehmende des DIY²-Labors dem Themenfeld „Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit“ in digitalen Begegnungen. Dr. Matthias Heyl, Leiter der pädagogischen Dienste der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, wurde hierfür eingeladen, um über die digitalen Entwicklungen in den pädagogischen Programmen der Mahn- und Gedenkstätte zu informieren und darüber zu sprechen, was digital möglich ist, aber auch was nicht so gut funktioniert.

20.07.2021 / Christian Herrmann

Seit 2005 findet das Ravensbrücker Generationenforum mit 40-50 Jugendlichen vor Ort in der Mahn- und Gedenkstätte statt. Über 4-5 Tage haben die Jugendlichen die Möglichkeit, mit Überlebenden zu sprechen. Das zusätzliche Freizeitprogramm gibt den Jugendlichen die Möglichkeit zu erleben, dass die Überlebenden nicht nur Informationsquelle sind, sondern vor allem Menschen.

Im Rahmen des Ravensbrücker Generationenforums entstand das deutsch-amerikanische Kunstprojekt „Sound in the Silence“ mit dem amerikanischen Künstler Dan Wolf und Rapper*innen und Break-Dancer*innen aus den USA und Deutschland. Das, was zunächst als eine sonderbare Methodik für Ravensbrück erschien, zeigte, dass das Rappen den Jugendlichen die Möglichkeit gibt, der Geschichte eine eigene Form und Stimme zu verleihen.

Die Pandemie führte dazu, dass das Projekt „Sound in the Silence“ digital durchgeführt werden musste. Die Künstler*innen waren sehr kreativ und passten die Methoden an, so dass die Teilnehmenden auch vom Home-Office aus kreativ mitgestalten konnten.

Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit in digitalen Begegnungen
INT 4.0 – Namensnennung CC BY 4.0
Dieses Werk ist lizenziert unter einer INT 4.0 – Namensnennung CC BY 4.0 Lizenz.
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