Beobachtungsstelle für multilaterale jugendpolitische Entwicklungen
Mit dem Ziel, jugendpolitische Entwicklungen auf multilateraler Ebene in einem angemessenen Umfang beobachten und analysieren zu können, wurde bei IJAB im Januar 2025 eine Beobachtungsstelle für multilaterale jugendpolitische Entwicklungen eingerichtet.
Junge Menschen erhalten im Rahmen internationaler und multilateraler Zusammenarbeit, insbesondere bei den Vereinten Nationen sowie in den G7- und G20-Formaten, wachsende Anerkennung und fordern aktiv Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten ein – sowohl über etablierte Strukturen wie die Jugenddelegierten-Programme der Vereinten Nationen als auch über weniger formalisierte zivilgesellschaftliche Initiativen. Mit der Gründung des UN Youth Office 2022 und mit der Weiterentwicklung der G7-Jugendbeteiligungsprozesse seit 2021/2022 haben sich jugendpolitische Entwicklungen und Vernetzungsbemühungen im multilateralen Kontext deutlich intensiviert und entwickeln sich dynamisch sowie ressortübergreifend weiter.
Um diese Entwicklungen beobachten und analysieren zu können, wurde bei IJAB die Beobachtungsstelle für multilaterale jugendpolitische Entwicklungen eingerichtet. Die Beobachtungsstelle begann ihre Arbeit im Januar 2025 und führt seitdem in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) zunächst eine systematische Bestandsaufnahme der jugendpolitischen Entwicklungen und Beteiligungsmöglichkeiten in ausgewählten multilateralen Kontexten durch. 2026 soll diese Bestandsaufnahme abgeschlossen werden.
Derzeit werden gemeinsame Formate der Beobachtungsstelle und des BMBFSFJ entwickelt, durch die die Arbeit und die analytischen Ergebnisse der Beobachtungsstelle IJAB-Mitgliedern und der Fachöffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden können.

