Ein Smartphone wird von zwei Händen gehalten, auf dem Display steht in großen Buchstaben: "COP 30 BELEM - PARÁ - BRAZIL 2025". Der Hintergrund ist grün. Ein Smartphone wird von zwei Händen gehalten, auf dem Display steht in großen Buchstaben: "COP 30 BELEM - PARÁ - BRAZIL 2025". Der Hintergrund ist grün.
Jugendbeteiligung international

Programme für Jugendbeteiligung der Vereinten Nationen

An welchen Jugendbeteiligungsprogrammen auf Ebene der Vereinten Nationen können junge Menschen aus Deutschland mitwirken?  Was ist deren inhaltliche Ausrichtung? Eine Zusammenfassung:

Jugenddelegierte zur Generalversammlung der Vereinten Nationen

Mit dem Programm Jugenddelegierte zur Generalversammlung der Vereinten Nationen entsendet Deutschland seit 2006 jährlich im September zwei Jugenddelegierte zur Generalversammlung der Vereinten Nationen (United Nations General Assembly, UNGA) als offiziellen Teil der nationalen Delegation. Das Auswärtige Amt (AA) leitet die nationale Delegation zur UNGA. Über die UNGA hinaus sind diese Jugenddelegierten auch an der jährlich im Februar stattfindenden Sitzung der Sozialentwicklungskommission der Vereinten Nationen (United Nations Commission for Social Development, CSocD) als Mitglied der nationalen Delegation unter der Leitung des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) beteiligt. Das Jugenddelegierten-Programm zur UNGA wird umgesetzt vom Deutschen Nationakomitee für internationale Jugendarbeit (DNK) im Deutschen Bundesjugendring (DBJR) und der  Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) im Auftrag von AA und BMBFSFJ. 

Die Jugenddelegierten gelten als Jugendvertreter*innen für die Interessen und Forderungen der jungen Menschen aus Deutschland. Hierfür setzen sie eine sogenannte “Deutschlandtour” im Vorfeld der UN-Generalversammlung um: Die Jugenddelegierten bieten im Rahmen der Deutschlandtour Workshops für junge Menschen in Deutschland an, in denen sie über die Arbeit der Vereinten Nationen und die Themen der Generalversammlung informieren. Dabei ermutigen sie junge Menschen, nachzufragen, mitzumachen und sich für die Ziele der Vereinten Nationen einzubringen. Die Stimmen junger Menschen aus Deutschland tragen die UN-Jugenddelegierten als offizielles “Sprachrohr” in ihrer Rede vor dem 3. Ausschuss der UN-Generalversammlung vor. 

Das Engagement der UN-Jugenddelegierten zeigt sich in vielfältigen Formaten: von Side Events zu unterschiedlichen Themen an verschiedenen nationalen und internationalen Konferenzen, über eine Ausstellung im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York mit den Post-its junger Stimmen aus Deutschland oder der Teilnahme an Podcasts zu ihren Erfahungen und Erkenntnissen bis hin zu regionalen Vernetzungstreffen und vieles mehr. Ihre Arbeit machen die UN-Jugenddelegierten sichtbar auf den entsprechenden Social Media-Kanälen sowie auf der Internetseite der UN-Jugenddelegierten zur Generalsversammlung: www.jugenddelegierte.de.

2025 wurde das einjährige Jugenddelegierten-Programm, nach dem Vorbild des Jugenddelegierten-Programms für Nachhaltige Entwicklung, nach dem Senior-Junior-Modell umstrukturiert und somit auf eine Dauer von zwei Jahren verlängert. Dieses sieht vor, dass stets ein*e Senior- und ein*e Junior-Delegierte*r parallel im Amt sind: Die Senior-Person im zweiten Jahr ihres Mandats gibt Erfahrungen, Wissen und Netzwerke an die Junior-Person im ersten Mandatsjahr weiter. Damit wird Kontinuität gesichert, während gleichzeitig Raum bleibt für die Einbindung neuer Perspektiven. Zum 01.07.2025 ist die erste Kohorte nach diesem Modell mit den beiden Jugenddelegierten gestartet. 

Aktuell haben Sahra Rezaie (Senior) und Eduard Hilgert (Junior) das Amt inne. 

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Das Jugenddelegierten-Programm zur Generalversammlung der Vereinten Nationen wird gefördert vom BMBFSFJ und vom AA. 

Jugenddelegierte zur UN-Frauenrechtskommission

Seit 2017 koordiniert die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen mit dem Programm Youth for CSW die Teilnahme von zwei Jugenddelegierten im Alter zwischen 18 und 25 Jahren mit Expertise im Bereich Gendergerechtigkeit an der Sitzung der UN-Frauenrechtskommission (Commission on the Status of Women, CSW). Die UN-Frauenrechtskommission findet in der Regel jährlich im März im Hauptquartier der Vereinten Nationen, in New York, statt. Die Vorbereitung und Begleitung erfolgen durch das DGVN-Generalsekretariat sowie durch Ehrenamtliche mit UN-Expertise. 

Das Mandat wechselt jährlich und die Jugenddelegierten sind eingeladen, während und nach der Sitzung in relevanten Social-Media-Kanälen und Netzwerken über Themen, Ereignisse und Ergebnisse der Sitzung zu berichten und ihre Erkenntnisse und Erfahrungen aktiv an junge Menschen zu vermitteln.

DGVN-Jugenddelegierte bei der 70. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission (CSW69) im März 2026 sind Ezgi Gülistan Gül und Samet Beşyaprak

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Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen - Youth for CSW: Christina Seidel, Referentin DGVN-Generalsekretariat: seidel@dgvn.de

Das Programm Youth for CSW wird gefördet vom Auswärtigen Amt und vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. 

Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung

Seit dem Weltgipfel in Johannesburg 2002 (Rio+10) entsenden der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) und das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) zwei Jugenddelegierte zur UN-Kommission für Nachhaltige Entwicklung nach dem Senior-Junior-Modell. Nach Rio+20 – seit 2013 – wurde die UN-Kommission für Nachhaltige Entwicklung durch das Hochrangige Politische Forum zu nachhaltiger Entwicklung (High-level Political Forum for Sustainable Development, HLPF) abgelöst, das in der Regel jährlich im Juli stattfindet. 

Dort vertreten die Jugenddelegierten die Interessen der jungen Menschen aus Deutschland. Außerdem setzen sie sich bundesweit für die Umsetzung der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) ein. Dabei treten die Jugenddelegierten in Dialog mit jungen Menschen, berichten zu den SDGs und dem Stand ihrer Umsetzung. Die Jugenddelegierten für Nachhaltige Entwicklung sammeln im Vorfeld des HLPF Stimmen junger Menschen, die u. a. in den Freiwilligen Nationalen Bericht Deutschlands zur Umsetzung der Agenda2030 einfließen. 2025 hat Deutschland den dritten Freiwilligen Nationalen Bericht (VNR) beim HLPF präsentiert.

Die Jugenddelegierten für Nachhaltige Entwicklung waren in der Vergangenheit auch beteiligt an der Umweltversammlung der Vereinten Nationen (United Nations Environmental Assembly, UNEA), dem weltweit höchsten Entscheidungsgremium zu Umweltfragen, das alle 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen umfasst. Zudem können die UN-Jugenddelegierten – nach Bedarf und Themensetzung – auch an anderen Gipfeln beteiligt werden, wie z. B. dem ECOSOC Youth Forum das Jugendforum des Wirtschafts- und Sozialrates der Vereinten Nationen.

Aktuell haben Matilda Ramge (26/27) und Florian Brod (25/26) das Amt der Jugenddelegierten für Nachhaltige Entwicklung inne.

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Das Programm Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Jugenddelegierte zur Weltgesundheitsversammlung

Das Jugenddelegiertenprogramm des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) ergänzt die deutsche Delegation zur Weltgesundheitsversammlung (World Health Assembly, WHA) durch die Aufnahme eines*r Nachwuchsvertreters*in. Das Programm wurde im Rahmen der Umsetzung der Strategie der Bundesregierung zur globalen Gesundheit 2021 initiiert. Wesentliche Aufgabe des*der Jugenddelegierten besteht darin, auf Prioritäten der jungen Menschen in der globalen Gesundheit aufmerksam zu machen, junge Menschen für das Thema Globale Gesundheit zu begeistern und ihre Stimme im Rahmen des WHA-Prozesses einzubeziehen. 

Im System der Vereinten Nationen nimmt die Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO) als Sonderorganisation für Gesundheit eine zentrale Rolle ein. Das Jugenddelegiertenprogramm zur Teilnahme an der WHA – dem höchsten Entscheidungsgremium der WHO – soll deutsche Nachwuchskräfte fördern und ihre Teilnahme an multilateralen Prozessen ermöglichen. Dies bietet jungen Menschen die Chance, die Arbeit der WHO kennenzulernen, sich für eine Karriere in der globalen Gesundheit zu begeistern und sich mit deutschen und internationalen Akteur*innen zu vernetzen (s. Ausschreibung 2025).

Der*die Jugenddelegierte erhält die Chance, für junge Menschen in Deutschland ein Statement auf der WHA abzugeben, das er*sie in Zusammenarbeit mit dem BMG vorbereitet. Vor der WHA tritt der*die Jugenddelegierte mit jungen Menschen in den Austausch, um deren Stimme in das Statement einfließen zu lassen und auf der WHA zu vertreten. Auch im Nachgang an die WHA kann der*die Jugenddelegierte Jugendkonsultationen organisieren, solange diese zu konkreten Ergebnissen (z. B. Policy Briefs) im Rahmen deutscher globaler Gesundheitspolitik führen.

Aktuell hat Amélie Belosevic das Amt der Jugenddelegierten zur Weltgesundheitsversammlung und begleitet das Auswahlverfahren für den*die Jugenddelegierten ab 2027

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Das Jugenddelegierten-Programm zur Weltgesundheitsversammlung wird gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit

Jugenddelegierten-Programme bei der Naturschutzjugend

Die Naturschutzjugend (NAJU) im Naturschutzbund (NABU) setzt zwei Jugenddelegierten-Programme zu den Vereinten Nationen um: Mit dem Programm NAJU for Climate entsendet die Organisation seit 2019 jährlich über Eigenmittel NAJU-Mitglieder im Alter zwischen 18 und 27 Jahren zur UN-Klimakonferenz (UN-Climate Change Conference, UNFCCC-COP). Die NAJU for Climate-Delegation ist nicht Teil der offiziellen nationalen Delegation, dennoch vernetzen sich die jungen Delegierten mit den Jugenddelegierten für Nachhaltige Entwicklung und tauschen sich untereinander in unterschiedlichen Kontexten aus.

Mit dem Programm Voice for Biodiv zur UN-Konferenz für biologische Vielfalt (Conference of the Parties to the Convention of Biological Diversity, CBD COP, auch Biodiversitätskonferenz) entsendet die NAJU in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz über Mittel des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) sechs Personen im Alter zwischen 18 und 27 Jahren zur CBD COP, die alle zwei Jahre stattfindet. Auch diese Jugenddelegierten sind nicht Teil der offiziellen nationalen Delegation, jedoch gibt es einen fachlichen Austausch mit dem Bundesamt für Naturschutz und eine Anbindung an das NABU-Netzwerk zu Klimapolitik. Dieses Delegierten-Programm steht allen interessierten jungen Menschen offen – nicht nur NAJU-Mitgliedern.

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UN-Jugenddelegierten-Programme der Europäischen Union

Über die nationalen UN-Jugenddelegierten-Programme hinaus haben junge Menschen in Deutschland auch die Möglichkeit, sich für die UN-Jugenddelegierten-Programme zu bewerben, die die Europäische Union (EU) umsetzt. Die Teilnahme der EU am UN-Jugenddelegierten-Programm mit dem Titel European Union Youth Delegates to the UN Programme ermöglicht es der EU, seit 2022 “an relevanten Jugenddialogen bei den Vereinten Nationen teilzunehmen, sich für die Interessen und Rechte junger Menschen in Europa einzusetzen und die Vertretung und geografische Abdeckung junger Menschen in der EU zu verbessern” (s. Ausschreibung DBJR). 

Das Programm entsendet jährlich 2 Jugenddelegierte aus den EU-Mitgliedsstaaten im Alter zwischen 18 und 30 Jahren zur Generalversammlung, zur Sitzung der Sozialentwicklungskommission sowie anderen Fachkommissionen das Wirtschafts- und Sozialrates der Vereinten Nationen. Das Mandat startet jeweils im September und hat eine Dauer von 12 Monaten. Die EU nominiert in Zusammenarbeit mit Vertreter*innen des Europäischen Jugendforums (European Youth Forum, EYF) und der Nationalen Jugendringe der EU-Mitgliedsstaten zwei Jugenddelegierte als Entsandte der offiziellen EU-Delegation zu den Vereinten Nationen. Daher arbeiten die EU-UN-Jugenddelegierten eng mit der EU-Delegation zusammen und werden eingeladen, sicherzustellen, dass eine Jugendperspektive in allen drei Säulen der Vereinten Nationen (Frieden und Sicherheit, nachhaltige Entwicklung, Menschenrechte) sowie in sämtlichen Arbeitsbereichen berücksichtigt wird. 

Zu den Aufgaben der EU-UN-Jugenddelegierten gehört außerdem die Netzwerkpflege mit den Nationalen Jugendringen der EU-Mitgliedsstaaten und den Jugendorganisationen auf EU-Ebene, einschließlich des EU Youth Sounding Board, damit diese stets über wichtige Diskussionen, die sie betreffen, informiert sind. Darüber hinaus sind sie eingeladen, ihre Arbeit auf Social Media sichtbar zu machen und aktiv den Podcast Who Rules the World mitzugestalten. Koordiniert wird das EU-UN-Jugenddelegierten-Programm von der Generaldirektion für internationale Partnerschaften (Directorate-General for International Partnerships, DG INTPA) der EU-Kommission.

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Weitere Informationen zum Programm: EU-UN Youth Delegates to the United Nations 

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EU-UN-Jugenddelegierte zur UN-Klimakonferenz

2021 nahm der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (kurz: EWSA, European Economic and Social Council, EESC) entsprechend seiner Initiativstellungnahme für eine strukturierte Einbeziehung junger Menschen in den EU-Beschlussfassungsprozess in Klima- und Nachhaltigkeitsfragen erstmals eine*n Jugenddelegierte*n aus einem der EU-Mitgliedsstaaten in seine offizielle EU-Delegation zu den UNFCCC-COP-Treffen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC / Conference of the Parties, COP) auf. Seitdem entsendet der EWSA in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Jugendforum, Generation Climate Europe (GCE), YOUNGO und dem Global Youth Biodiversity Network eine*r EU-Jugenddelegierte*n zur UN-Klimakonferenz. Zuständig für die Nominierung aus Deutschland ist das Deutsche Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit (DNK). 

Die*der Jugenddelegierte hat ein zweijähriges Mandat. Das Mandat umfasst die aktive Beteiligung an allen Sitzungen, Vor- und Nachbereitungs-Treffen sowie weiteren Aktivitäten, an denen auch die übrigen Mitglieder der EU-Delegation beteiligt sind. Zudem übernimmt der*die Jugenddelegierte die Koordination von bilaterale Treffen mit verschiedenen zivilgesellschaftlichen Organisationen, Jugendorganisationen und anderen Jugenddelegierten. Am Ende des Mandats ist der*die Jugenddelegierte an der Auswahl und Einarbeitung der*des Nachfolger*in beteiligt.  

Angesichts der Dringlichkeit, der Klima- und Biodiversitätskrise gemeinsam zu begegnen, und der Notwendigkeit, die Synergien zwischen dem UN-Rahmenübereinkommen über Klimaänderungen (UNFCCC) und dem UN-Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD) zu stärken, soll das Mandat künftig auch Aufgaben im Zusammenhang mit dem Biodiversitäts-Prozess umfassen (s. EWSA). 

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Jugendbeobachter*innen bei den Vereinten Nationen

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) setzt über die Jugenddelegierten-Programme hinaus regelmäßig Jugendbeobachter*innen-Programme um. Das Jugendbeaobachter*innen-Programm zur Ministerialkonferenz zur Friedenssicherung (Peacekeeping Ministerial, PKM) wird von der DVGN im Auftrag des Auswärtigen Amtes (AA) und des Bundesministeriums für Verteidigung (BMVg) im Rahmen des DGVN-Programms Frieden sichern umgesetzt. Das Peacekeeping Ministerial findet unregelmäßig alle 1-2 Jahre statt. Der Bedarf und die Möglichkeiten zur Beteiligung eines*r Jugendbeobachter*in werden bei jeder Konferenz neu geprüft. Natalia Jagolski und Jakob Linnebank haben am 13. und 14. Mai 2025 die PKM in Berlin begleitet. 

Die DGVN entsendete 2024 sechs Jugendbeobachter*innen zum UN-Zukunftsgipfel (Summit of the Future, SotF), bei dem der UN-Zukunftspakt mit den beiden Anhängen, der Erklärung für künftige Generationen und dem Digitalpakt, verabschiedet wurden. Die Förderung der Jugendbeteiligung am UN-Zukunftsgipfel durch das Programm Youth4SOTF war Teil der Projektreihe zum DGVN-Jahresthema 2024 Vereinte Nationen für die Zukunft. Das Youth4SOTF ist kein regelmäßiges Programm, sondern ein ad-hoc-Programm zur Beteiligung junger Menschen an hochrangingen Programmen der Vereinten Nationen. Am Summit of the Future in 2024 teilgenommen haben: Calvin Rall, Ferhat Cicek, Paula Schmidt, Rhoda Zündorf, Selma Cafferty, Simon Zerzawy. 

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Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen: Felix Deist, Referent DGVN-Generalsekretariat, deist(at)dgvn.de

Das Jugendbeobachter*innen-Programm zur PKM wird gefördert über das Auswärtige Amt und Bundesministerium für Verteidigung.

Straßenschild zeigt „UNITED NATIONS PLAZA“ mit Freiheitsstatue-Emblem links. Befestigt an einem grauen Pfeiler, verschwommener Hintergrund mit Gebäuden.
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Ansprechperson
Natali Petala-Weber
Referentin für internationale jugendpolitische Zusammenarbeit
Tel.: 0228 9506-201