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Leiter zur psychischen Gesundheit junger Menschen
Jugendpolitik weltweit

Vereinte Nationen: Mental Health und Menschenrechte

Wie wirkt sich mentale Gesundheit auf Menschenrechte aus?

Das Büro des Hochkommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (Office of the High Commissioner for Human Rights, OHCHR) nimmt aktuell Inputs auf darüber, wie sich Probleme in der mentalen Gesundheit junger Menschen bei der Ausübung ihrer Menschenrechte auswirken. Die Inputs werden Bestandteil der Studie, die auf der 63. Tagung des Menschenrechtsrats im September 2026 vorgestellt wird.

10.02.2026 / Natali Petala-Weber

Das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte lädt alle interessierten Staaten, zivilgesellschaftliche Organisationen, Vertreter*innen von Jugendorganisationen, internationale und regionale Organisationen, nationale Menschenrechtsinstitutionen, Wissenschaftler*innen und andere dazu ein, schriftliche Beiträge zum Thema “Auswirkung von Problemen der mentalen Gesundheit auf die Ausübung der Menschenrechte bei jungen Menschen” einzureichen. 

Die psychische Gesundheit junger Menschen ist von zentraler Bedeutung, da sie ihre Fähigkeit beeinflusst, ihre Menschenrechte vollumfänglich wahrzunehmen. Sie kann junge Menschen dazu befähigen, aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben, Zugang zu Bildung und menschenwürdiger Arbeit zu erhalten und ihre Rechte in vollem Umfang auszuüben. Psychische Gesundheitsprobleme können jedoch erhebliche Hindernisse schaffen: Sie beeinträchtigen die Ausübung der Menschenrechte und können zu Diskriminierung, Ausgrenzung sowie einem eingeschränkten oder fehlenden Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen führen. Bei marginalisierten jungen Menschen und solchen in vulnerablen Lebenslagen verschärfen sich diese Herausforderungen häufig zusätzlich, wodurch ihre Rechte und Chancen weiter eingeschränkt werden.

Die Resolution 57/30 des Menschenrechtsrats zu Jugend und Menschenrechten ersucht das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte, eine ausführliche Studie über die Auswirkungen psychischer Gesundheitsprobleme auf die Ausübung der Menschenrechte durch junge Menschen durchzuführen. Diese ist der 63. Sitzung des Menschenrechtsrats im September 2026 vorzulegen. Der Bericht soll in Konsultation mit Staaten und relevanten Akteuren erstellt werden, darunter einschlägige Organisationen der Vereinten Nationen, das UN-Jugendbüro, die Vertragsorgane der Vereinten Nationen, die Sonderverfahren des Menschenrechtsrats, nationale Menschenrechtsinstitutionen, Zivilgesellschaft sowie Vertreter*innen von Jugendorganisationen. 

In dem Bericht sollen folgende Punkte untersucht werden: 

Interessierte werden eingeladen auf folgende Fragen einzugehen: 

Bei diesen Fragen ist insbesondere die besondere Situation marginalisierter junger Menschen zu berücksichtigen sowie die Situation junger Menschen in vulnerablen Lebenslagen. 

Die Beitragenden werden gebeten, ihre Stellungnahmen auf maximal 5 Seiten zu begrenzen. Zusätzliche unterstützende Materialien wie Berichte, wissenschaftliche Studien und weitere Hintergrundmaterialien können der Einreichung als Anlagen beigefügt werden. 

Die Frist für die Einreichung von Beiträgen endet am 20.02.2026. 

Weitere Informationen gibt es unter folgendem Link: Call Auswirkung mentaler Gesundheit auf Menschenrechte

Quelle: Vereinte Nationen

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