Datenreport Internationale Jugendarbeit
Der von IJAB herausgegebene "Datenreport Internationale Jugendarbeit" stärkt den Ausbau einer empirischen Grundlage, um das Arbeitsfeld Internationale Jugendarbeit durch die Erhebung und Sichtbarmachung verfügbarer Daten weiterzuentwickeln.
Internationale und europäische Jugendarbeit bieten Lern- und Erfahrungsräume für Begegnung und Austausch junger Menschen aus verschiedenen Ländern. Gegenseitiges Verständnis, Toleranz und Offenheit werden ebenso unterstützt wie interkulturelles Lernen, Verantwortungsübernahme und bürgerschaftliches Engagement. Angesichts der aktuellen Weltlage ist es weiterhin von besonderer Bedeutung, Berührungsängste abzubauen, gemeinsames Engagement in Europa und der Welt zu fördern und einen Gegenpol zu Ressentiments und Vorurteilen zu schaffen. Dafür steht die Internationale Jugendarbeit.
Doch wie viel Jugendaustausch findet in Deutschland und in den Partnerländern jährlich statt? Wie viele Jugendbegegnungen werden durchgeführt? Wie viele Fachkräfteaustauschprogramme finden statt? Welche Themen stehen dabei im Vordergrund? Mit welchen Partnerländern arbeiten die Träger zusammen?
Meilensteine auf dem Weg zu einem regelmäßigen Reporting
Der 2022 von IJAB herausgegebene erste Datenreport Internationale Jugendarbeit 2019 stellte einen Meilenstein auf dem Weg zu einem regelmäßigen Reporting dar. Der Datenreport Internationale Jugendarbeit 2021 aus dem Jahr 2024 setzte diesen Weg fort und stärkte eines der zentralen Anliegen dieser Publikation: den Ausbau einer empirischen Grundlage, um das Arbeitsfeld Internationale Jugendarbeit durch die Erhebung und Sichtbarmachung der verfügbaren Datenlage weiterzuentwickeln. Somit bietet der Datenreport einen konkreten Mehrwert für Träger und Akteure der Internationalen Jugendarbeit, trägt zu höherer Sichtbarkeit bei und stärkt die Qualitäts- und Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes auf mehreren Ebenen. Der nächste Datenreport - mit einem Blick auf die Daten des Jahres 2023 - wird im Oktober 2026 veröffentlicht.
Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.





