Japan

Vereinbarung für Fortsetzung der Zusammenarbeit unterschrieben

Deutsch-japanischer Simultanaustausch im Sport

Seit 48 Jahren führt die deutsche Sportjugend (dsj) den deutsch-japanischen Simultanaustausch zusammen mit der Japan Junior Sport Clubs Association (JJSA) durch. Trotz der schwierigen Situation haben die dsj und die JJSA zusammengehalten und erstmalig in dieser Zeit auch einen digitalen Simultanaustausch durchgeführt. Nun wurde die Zusammenarbeit für weitere zwei Jahre bis zum 50. Simultanaustausch (2023) vereinbart.

19.11.2021 / Susanne Klinzing
Ansammlung verschiedener Sportgeräte (u.a. Fußball, Tennis, Golf, Football, Volleyball, Federball, Basketball, Baseball, Tischtennis) Ansammlung verschiedener Sportgeräte (u.a. Fußball, Tennis, Golf, Football, Volleyball, Federball, Basketball, Baseball, Tischtennis)

Mit der für weitere zwei Jahre bis zum 50. Simultanaustausch (2023) festgehaltenen Zusammenarbeit werden die Rahmenbedingungen und das Ziel sowohl für den Simultanaustausch als auch den Fach- und Führungskräfteaustausch festgelegt. Ziel des Austausches ist es, gemäß den Richtlinien des Kinder- und Jugendplanes des Bundes und im Sinne des Förderungsplanes der JJSA, die überfachliche Jugendbildung zu fördern. Gleichzeitig sollen die jugendlichen Teilnehmenden das Kennenlernen der Kultur, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft im Partnerland die freundschaftlichen Verbindungen vertiefen und befähigt werden, die eigene Situation und Lage in dieser globalisierten Welt zu erkennen. Zudem wird beabsichtigt, die interkulturelle Kompetenz zu fördern und die Teilnehmenden zur ehrenamtlichen Mitarbeit im Jugendsport zu motivieren.

Die Zusammenarbeit wurde durch die offizielle Unterzeichnung einer gemeinsamen Vereinbarung formal bestätigt. Aufgrund der immer noch bestehenden Reiseeinschränkung hat der Vorsitzende der JJSA, Masafumi Izumi, die Vereinbarung in Japan unterzeichnet, während Stefan Raid (1. Vorsitzender dsj) seine Unterschrift im Rahmen des Hauptausschusses am 23. Oktober in Erfurt leistete.

Somit können sowohl Jugendbegegnungen als auch Fachkräfteaustausche bis 2023 fortgeführt werden.

Quelle: Deutsche Sportjugend