UK kehrt zu Erasmus+ zurück

Bildungsaustausch über den Ärmelkanal ab 2027

Die EU und das Vereinigte Königreich haben die Rückkehr Großbritanniens zu Erasmus+ besiegelt – ab Januar 2027 nehmen britische Studierende, Bildungsfachkräfte und Jugendliche wieder gleichberechtigt am europäischen Austauschprogramm teil. Als nationale Agentur wurde der British Council benannt, der Einrichtungen und Einzelpersonen bei der Programmteilnahme unterstützen wird.

16.04.2026 / Cathrin Piesche
Personen liegen auf dem Boden, schreiben mit Stiften auf Papier; eine Frau lacht. Umgebung: Innenraum, freundliche und kreative Atmosphäre. Im Vordergrund unscharfer Blick auf einen Laptop und eine Tasse. Personen liegen auf dem Boden, schreiben mit Stiften auf Papier; eine Frau lacht. Umgebung: Innenraum, freundliche und kreative Atmosphäre. Im Vordergrund unscharfer Blick auf einen Laptop und eine Tasse.

Die EU und das Vereinigte Königreich haben die Assoziierung des UK am Erasmus+-Programm ab 2027 besiegelt. Britische Studierende, Bildungsfachkräfte, Jugendliche und Bildungseinrichtungen werden künftig gleichberechtigt mit Teilnehmenden aus EU-Mitgliedstaaten am Programm teilnehmen können.

Die Assoziierung schafft neue Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte und Partnerschaften zwischen europäischen und britischen Bildungseinrichtungen. Neben den 27 EU-Mitgliedstaaten nehmen bereits Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien und die Türkei an Erasmus+ teil – ab 2027 kommen das Vereinigte Königreich und die Schweiz hinzu.

Als nationale Agentur für Erasmus+ wurde der British Council von der britischen Regierung benannt. Er unterstützt Organisationen bei der Programmbewerbung und begleitet Studierende, Auszubildende, Lehrpersonal und Jugendliche bei der Nutzung der neuen Möglichkeiten in Europa.

Quellen