Gemeinsam mit Kolleg*innen aus Finnland und Slowenien entwickelt die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) Positionen zum UNESCO-Rahmenwerk für künstlerische und kulturelle Bildung, das 2024 auf der 3. Weltkonferenz zu kultureller und künstlerischer Bildung in Abu Dhabi verabschiedet wurde, und bringen sie in den Dialog mit Politik und europäischen Netzwerken ein. Sechs Personen aus Deutschland können mit ihren Erfahrungen den Fachdiskurs mitgestalten ‒ und das im Rahmen einer trilateralen Werkstatt zu kultureller Bildung und Jugend. So tragen sie zur Umsetzung des UNESCO-Rahmenwerks für künstlerische und kulturelle Bildung bei.
In der Fachwerkstatt geht es um folgende Fragen:
- Wie werden junge Menschen und ihre Belange im Rahmenwerk berücksichtigt?
- Welche Perspektiven aus kultureller Bildung und Jugendpolitik könnten stärker berücksichtigt werden?
- Welche Impulse ergeben sich aus dem Vergleich zwischen Deutschland, Finnland und Slowenien für die Umsetzung des Rahmenwerks?
Gemeinsam mit jeweils sechs weiteren Fachkräften aus Finnland und Slowenien entwickeln die Teilnehmer*innen erste Positionen und einen jugendbezogenen Baustein für einen Kommentar zum UNESCO-Rahmenwerk. Erste Ergebnisse werden am 24. November 2026 in einem internationalen Roundtable mit Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und europäischen Netzwerken diskutiert und fließen in einen gemeinsamen Kommentar zum UNESCO-Rahmenwerk ein, der im Verlauf des anderthalbjährigen Erasmus+-Projekts weiterentwickelt wird.
Bewerbungsschluss: 7. September 2026. Zum Bewerbungsformular
Weitere Informationen: https://www.bkj.de/meldung/aufruf-zur-bewerbung-europaeische-praxis-verbinden-politische-debatten-mitgestalten-trilaterale-fachwerkstatt/
Quelle: BKJ