Jugendpolitik

Startschuss für den Jugendstrategieplan 2023-2027

Jugendpolitik in Ostbelgien

Am 1. Januar 2023 startet der dritte Jugendstrategieplan in der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien. Er löst den zweiten Jugendstrategieplan ab, der von 2026-2022 gültig war.

22.11.2022 / K. Wondratschek

Bis zum Jahre 2027 enthält der dritte Jugendstrategieplan folgende Schwerpunktthemen:

Bei der Entstehung eines Jugendstrategieplans werden unterschiedliche Schritte miteinbezogen: Zuerst wird die Situation der jungen Leute in Ostbelgien analysiert. Wichtige Instrumente dazu sind die Sozialraumanalysen, Umfragen unter Jugendlichen, Stellungnahmen und Jahresberichte verschiedener Akteure aus dem ostbelgischen Jugendsektor, europäische Strategien und auch der erste ostbelgische Jugendbericht.

Dabei geht es um Fragen zur Bildung, zum Berufseinstieg, zur organisierten Jugendarbeit, zu Freizeitmöglichkeiten, zur gesellschaftlichen Teilhabe, zu Gesundheit und Wohlbefinden etc.

Im zweiten Schritt werden Schwerpunkte gesetzt. Sie orientieren sich an dem Bedarf, der sich aus den oben erwähnten Grundlagen herauskristallisiert.

Dann wird ein Aktionsplan ausgearbeitet, der Ziele, Maßnahmen und Projekte definiert. Hier sollen Jugendliche ihre Ideen, Wünsche und Bedarfe äußern. Dazu fand am 26. März 2022 ein Workshop statt und die Jugendlichen konnten sich online beteiligen.

Der gesamte Entstehungsprozess wird begleitet von einer Steuergruppe aus Vertretern der Regierung und des Ministeriums, des Jugendbüros, des Jugendrates und der Jugendinformation.

Der Jugendstrategieplan ist das Instrument für eine wissensbasierte Jugendpolitik in Ostbelgien. Als solches verpflichtet er die gesamte Regierung, nicht nur die zuständige Ministerin.

Quelle: Das Bürgerinformationsportal der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens (Ostbelgien)