Seit 2014 liefert der Schweizer Jugend- und Demokratiemonitor zentrale Einblicke in politische Bildung, Partizipation, Informationsgewohnheiten und das Demokratie- verständnis junger Menschen in der Schweiz. Dafür befragt das gfs.bern im Auftrag des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente (DSJ) junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren zu: ihrem Vertrauen in die politischen Institutionen, ihrem politischen Interesse und Engagement, zum Zustand der demokratischen Bildung in der Schule, zum Medienkonsum, zur Nutzung von Medien für die Beschaffung politischer Informationen und zu ihrer Einstellung zu Themen der Nachhaltigkeit und Zukunft. Damit liefert die Studie ein repräsentatives Bild, das regelmäßig von Wissenschaft, Politik und Medien verwendet wird, um demokratische Bildung und Jugendpartizipation zu fördern.
Die Befragung 2025 zeigte, dass junge Menschen sich zwar für Politik interessieren, dies aber selektiv und mit großen Unterschieden zwischen den Geschlechtern und dem Schultyp passiert. Auch zeigte sich, dass junge Menschen Politik als sehr komplex wahrnehmen, was sie auch daran hindert, sich aktiver mit Politik auseinanderzusetzen. Die DSJ fasst auf ihrer Homepage die sechs zentralen Ergebnisse der aktuellen Befragung wie folgt zusammen:
- Politisches Interesse generell steigt, bleibt aber selektiv
- Politische Information: Trend zur Verlagerung ins Digitale setzt sich fort
- Institutionen gewinnen an Vertrauen – Komplexität als Hürde
- Jugendliche bekennen sich klar zum demokratischen System
- Demokratische Bildung ist präsent, entspricht aber nur bedingt den Wünschen der Schüler:innen
- Zukunftsaussichten: ein gemischtes Bild bei Jugendlichen
Der gesamte Schweizer Jugend- und Demokratiemonitor 2025 ist als PDF verfügbar unter: Politisch interessierte Jugendliche in einer (zu) komplexen Welt.
Gedruckte Exemplare können unter folgendem Link bestellt werden: Bestellformular Schweizer Jugend- und Demokratiemonitor 2025.