Der Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. (KJRS) hat ein Faltblatt zum Umgang mit Rechtsextremismus in der pädagogischen Arbeit herausgegeben. Das Blatt gibt einen Überblick über die Hintergründe von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus sowie Tipps, um rechtsextreme Orientierungen zu erkennen und einzuschätzen. Zudem beinhaltet es Hinweise für weitere Angebote in der pädagogischen Arbeit gegen Rechtsextremismus sowie Impulse zur Intervention und Prävention.
Rechtsextreme Einstellungen sind in Deutschland weit verbreitet. Inzwischen teilt etwa jede zwölfte Person ein geschlossen rechtsextremes Weltbild. Der Graubereich zwischen klarer Ablehnung und Zustimmung zu rechtsextremen Positionen ist gewachsen. Diese Entwicklungen spiegeln sich auch in den Lebenswelten junger Menschen wider und können daher ebenso in Gruppenstunden, offenen Jugendtreffs, Ferienfreizeiten oder Juleica-Schulungen auftauchen. Die Handreichung soll Fachkräften und Ehrenamtlichen der Jugend(verbands)arbeit Orientierung geben, rechtsextreme Erscheinungsformen einzuordnen sowie angemessen zu reagieren und präventiv demokratische Haltungen zu stärken.
Das Faltblatt ist auf der Webseite von ufuq.de als PDF-Download verfügbar.
ufuq.de ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und arbeitet zu Pädagogik, politischer Bildung und Prävention in der Migrationsgesellschaft. Sie sind bundesweit Ansprechpartner für Pädagog*innen, Lehrkräfte und Mitarbeiter*innen von Behörden.
Der KJRS ist ein freiwilliger Zusammenschluss sächsischer Jugendverbände und der sächsischen Stadt- und Kreisjugendringe. Als Dachverband vertreten sie die Anliegen und Interessen von Kindern und Jugendlichen sowie deren Organisationen, insbesondere der ihrer Mitgliedsorganisationen.
Quelle: KJRS / ufuq.de