Berichte

OECD erneuert ihren Jugendaktionsplan

OECD und Jugend

Die OECD bekennt sich als wichtiger Akteur im Jugendbereich. Der Gewerkschaftsbeirat der OECD (TUAC) hatte im Mai 2021 ein Jugendnetzwerk ins Leben gerufen, um sich mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf junge Menschen zu befassen. Seit Oktober 2021 gibt es nun einen erneuerten Jugendaktionsplan.

11.10.2021 / Kerstin Wondratschek
Mädchen mit grünem Mund-Nasen-Schutz. Mädchen mit grünem Mund-Nasen-Schutz.

Im Oktober 2021 organisierte das Jugendnetzwerk aus jungen Gewerkschaftsaktivist*innen, Ökonom*innen und Koordinator*innen ein öffentliches Web-Seminar und veröffentlichte eine Erklärung zum OECD-Ministerrat. Die Erklärung befasst sich mit den mittel- und langfristigen Herausforderungen, indem sie den Übergang zu Netto-Null fördert, um eine grüne Zukunft aufzubauen und die Zukunft inklusiver zu gestalten, indem eine digitale Transformation gefördert und Chancen für alle geschaffen werden.

Darüber hinaus hat die OECD 2021 ihren Jugendaktionsplan (PDF 2,1 MB) erneuert, um die Sorgen junger Menschen in den Mittelpunkt der Erholung von der COVID-19-Krise zu stellen. In diesem Rahmen wurde im Rahmen der Kampagne "Ich bin die Zukunft der Arbeit" ein Gremium junger Menschen zwischen 18 und 30 Jahren (Jugendbeirat) ins Leben gerufen.

Das ERYICA-Sekretariat hat an der Eröffnung der OECD-Jugendwoche teilgenommen sowie an einer Reihe von Diskussionen über junge Menschen im Post-Covid-Szenario. Die wichtigsten Themen waren Jugendbeschäftigung in der Zeit nach der Pandemie und Solidarität zwischen den Generationen. Darüber hinaus wurde die Bildung als wesentliches Instrument der sozialen Mobilität sowie die Bedeutung der Überwachung und Evaluierung in der Jugendpolitik erwähnt.

Quelle: ERYICA