Wie sieht deutsch-polnischer Jugendaustausch in der Praxis aus? Welche Regionen engagieren sich besonders stark? Wo stehen schulische Projekte im Mittelpunkt, und wo spielen außerschulische Träger eine größere Rolle? Antworten auf diese Fragen gibt die Statistik „Daten und Fakten 2024“.
Das Zahlenwerk zeigt nicht nur den Umfang der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern, sondern auch regionale Unterschiede sowie Entwicklungen in der internationalen Jugendarbeit. Dass die Publikation mit zeitlichem Abstand zum Berichtsjahr 2024 erscheint, hat einen einfachen Grund: Erst nach Abschluss, Abrechnung und Auswertung aller geförderten Austauschprojekte lässt sich eine aussagekräftige und detaillierte Statistik des Gesamtjahres zeichnen.
Die Bilanz enthält unter anderem Auswertungen zur Zahl der Projekte in den einzelnen Bundesländern und Woiwodschaften, zum Anteil schulischer und außerschulischer Begegnungen sowie zur trilateralen Zusammenarbeit – insbesondere mit Partnern aus der Ukraine.
Die Daten machen zugleich deutlich: Trotz regionaler Unterschiede bleibt der deutsch-polnische Jugendaustausch ein wichtiger Raum für Begegnung, Zusammenarbeit und den Aufbau persönlicher Beziehungen zwischen jungen Menschen aus beiden Ländern. Besonders sichtbar ist dabei die Rolle der Grenzregionen sowie von Organisationen, Schulen und Begegnungsstätten, die seit vielen Jahren internationale Jugendbegegnungen ermöglichen und begleiten.
„Daten und Fakten 2024“ ist damit mehr als eine Sammlung von Statistiken. Die Auswertung zeichnet ein anschauliches Bild davon, wie vielfältig und dynamisch der deutsch-polnische Jugendaustausch ist. - Den gesamten Bericht zum Download gibt es hier.
Quelle: DPJW